Hannover-Linden-Süd
Städtebauliches Konzept:
Das innerstädtische Grundstück im Zentrum des lebendigen und historisch gewachsenen Stadtteils Linden ist mit 11 Stadthäusern in 2 nord-südorientierten Zeilen bebaut. Auf dem Gelände eines ehemaligen Betriebshofes wird durch die gestaffelte Anordnung der südlichen Häuserzeile ein halböffentlicher Wohnhof gebildet. Aufgrund der Lage im Innern einer vorhandenen, straßenbegleitenden Randbebauung kann das urbane Angebot der Stadt ortsnah wahrgenommen werden ohne auf ein ruhiges, individuelles auf privaten Freiräumen bezogenes Wohnen zu verzichten. Durch die Bebauungsstruktur ergibt sich eine halböffentliche, nach Norden orientierte Eingangs- und eine private, nach Süden orientierte Gartenseite. Die Hof- und Freiflächengestaltung läd zum Verweilen und zu gemeinschaftlichen Aktivitäten ein.
Erschließung:
In unmittelbarer Nähe zu den Häusern wird eine begrünte, durch Baumbestand aufgelockerte Stellplatzanlage, angeordnet. Die Zufahrt erfolgt von der Deisterstraße. Die Stadthäuser werden von Norden über Wohnwege erschlossen. Alle Häuser können ebenfalls von der Gartenseite erreicht werden. Die, durch Fassadenrücksprünge erweiterten Eingangsbereiche, können zum Verweilen, Abstellen und Kinderspiel genutzt werden.
Wohnformen / Typologien:
Es wurden 2 ½ geschossige Stadthäuser geplant, deren Grundriss variabel zu gestalten ist. Es können Varianten von völliger Offenheit der Grundrisse bis zu „gewohnten“ Raumaufteilungen verwirklicht werden. So ist eine flexible Nutzung möglich, besonders auch für junge Familien mit Kindern. Die Wohnräume orientieren sich zur südlichen Gartenseite, Koch- und Essbereich zur nördlichen Eingangsseite. Im Dachgeschoss wurden großzügige Atelierräume z. T. mit Zugang zu Dachterrassen geplant. Da nicht alle Gebäude unterkellert sind, erhalten die Häuser kleine Abstellhäuser im Garten und Abstellräume in den Wohnungen.
Freiräume:
Jedes Haus erhält einen privaten Gartenbereich und einen geschützten Eingangsbereich. Den Erdgeschossen wird eine Terrasse als Sitzbereich im Süden zugeordnet, die durch eine Trennwand zum Nachbarn geschützt wird. Bei der südlichen Häuserzeile bietet eine Dachterrasse im DG einen weiteren intimen Freiraum. Der Platzbereich zwischen den beiden Häuserzeilen bietet die Möglichkeit des Aufenthalts, Treffens mit anderen Bewohnern sowie des gefahrenfreien Spielens für Kinder. Die gesamten öffentlichen Freiflächen sind gärtnerisch gestaltet und durch Bäume und Begrünung gegliedert.
Gestaltung / Baukörper / Materialien:
Ziel ist es, entsprechend dem innerstädtischen Standort, ein zeitgemäßes, hochwertig gestaltetes Projekt für eine Vielzahl von Interessenten, die die Vorzüge des städtischen Lebens genießen wollen, auszuführen.
Die Gebäude sind energetisch sinnvoll geplant, was sich durch die Kompaktheit der Baukörper, durch die Südorientierung der Wohnräume und der größeren Fensteröffnungen nach Süden ausdrückt. Die Fassaden werden qualitativ hochwertig gestaltet. Die Eingangsbereiche sind mit einer farbigen Holzplattenverkleidung versehen. Die restlichen Fassadenflächen werden mit einem Wärmedämmverbundsystem als leicht grau getönte Putzfassaden oder insbesondere bei Südfassaden der Dachgeschosse mit einer wetterfesten Holzschalung ausgeführt. Zum Garten entstehen großflächige Fensterfassaden. Im 1. Obergeschoss werden Fensterelemente durch eine Verkleidung der angrenzenden Wandflächen mit hochwertigen, farbig behandelten, wetterbeständigen Holzpaneelplatten zu großzügigen Wandöffnung zusammengefasst.
Energie:
Durch Erhöhung der Dämmstärken und der Wärmedurchgangsqualität der Fenster kann der energetische Standard verbessert werden.
| Anzahl und Art der Bebauung: | Reihenhäuser | |
| Zeitraum: | - | |
| Preis: | EUR 207.420 - 240.000 | |
| Größe: | 100 - 138 m² Wohnfläche | |
| Besonderheiten: | - | |
| Architekt: | - |






